Weg von der Arbeit

Der Bahnstreik hat nicht nur für die Lokführer positive Veränderung gebracht. Mir hat er den notwendigen Arschtritt gegeben, meinen Arbeitsweg bei regenfreien Wetter komplett mit dem Fahrrad anzutreten. Dabei bräuchte ich überhaupt keinen zusätzlichen Antrieb, da mich der Weg (auf dem ich, trotz dass er quer durch Berlin führt, kaum Autos in freier Wildbahn begegne) entlang folgender Stationen führt: Das beschauliche Fliegerviertel, in dessen Reihenhäuschen man schnell vergessen kann, in einer Großstadt zu sein Das Tempelhofer Feld, von dem ich hier schon oft schwärmte (begleitet vom Keksgeruch der Bahlsen-Fabrik) Der langgezogene Carl-Weder-Park über dem Britzer Tunnel (begleitet vom Röstkaffee-Geruch des Kaffeewerks) Der sehr gut asphaltierte Radweg entlang des Treptowkanals (Teil des Berliner Mauerwegs)

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Airport Tempelhof

Abfertigungshalle Ich tummle mich oft auf dem Rollfeld herum (siehe auch hier und hier). Nun nahm ich einen Besuch zum Anlass, das ehemalige Flughafengebäude von innen und außen zu begutachten. Zu sehen gab es riesige menschenleere Hallen, Relikte aus der Zeit der Nutzung der US Army, sowie Bunkeranlagen, die beweisen, dass Zelloloid brennt wie Zunder (erstaunliche Parallele zu “Inglorious Basterds”). Hallenbogen Blick vom Dach aufs Rollfeld Unterirdische Gepäckabfertigung Ehemaliger Ballsaal (jetzt Basketballsaal) Oberer, brandgeschädigter Teil der Eingangshalle Ausgebrannter Bunker für Luftaufnahmen

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