Dicke Luft in Hanoi

Heute morgen hatte ich mal wieder die trübe Aussichten beim Blick aus dem Fenster. Leider trägt das rasante Wirtschaftswachstum Vietnams dazu bei, dass sich die Luftqualität in den Städten immer weiter verschlechtert. Vor allem die Feinstaubwerte sind bedenklich. Im Jahr 2017 war es an knapp 330 Tagen gesundheitlich bedenklich und teilweise sogar gefährlich, die Fenster aufzumachen um „frische Luft“ hereinzulassen. Hauptverursacher sind die Abgase von Straßenverkehr, Industrie und Kraftwerke, aber auch die allgegenwärtigen Kohlefeuer oder die Landwirtschaft (Verbrennen von Reishalmen). Diverse Webseiten und Projekte beobachten die Luftqualität (z.B. die Botschaften der USA und Deutschland oder auch unabhängige Sensoren) – die vietnamesische Seite hält sich bedeckt. Ich habe deshalb beschlossen, die Sache selbst in die

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Motorbike Tour in Ha Giang, Viet Nam

Im September 2017 haben wir eine wunderbare Motorbike-Tour in Nordvietnam (Ha Giang Provinz) gemacht. Wir hatten nicht so viel Zeil, deshalb waren wir nur drei Tage unterwegs (exkl. An-/Abfahrt). Wenn möglich, sollte man sich mehr Zeit nehmen… Tag 1:   6:55h   –   106 km   –   2610m ↑   –   2320m ↓  Ha Giang – Heavens Gate – Quản Bạ Viewpoint – Tam Son – (ggf. Lung Tam Village) – Übernachtung: Du Gia Homestay (Pfahlbau in Reisfeldern) Tag 2:   7:10h   –    96 km   –   3140m ↑   –   2370m ↓ Mèo Vac – Mã Pí Lèng Pass – Đồng Văn – Übernachtung: Xuân Thu Guesthouse Spaziergang zum Sonnenuntergang auf das Đồn Cao French

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Vietnamesische Sportbegeisterung

Vietnamesen mögen Sport. Selbst die ältesten Vietnamesen stehen früh morgens auf um auf der Straße oder am See ihre Tai-Chi-Übungen zu machen oder eine Runde auf dem Rad zu drehen. Leider kommen sie nur selten dazu, ihre Landsleute bei großen Turnieren anzufeuern, da es nur wenige Sportler bis aufs Siegertreppchen schaffen. Davon zeugt auch der relativ leere ewige Medallienspiegel der Olympischen Spiele (einmal Gold, dreimal Silber). Das erklärt warum letztes Wochenende das ganze Land im Ausnahmezustand war, nur weil es die U23-Fußballnationalmannschaft in das Finale der Asienmeisterschaft geschafft hat. Da wird auch mal die Elektronikabteilung des Einkaufszentrums zur Fanmeile. Leider haben sie bei ungewohntem dichten Schneefall gegen die Usbeken verloren

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NoGo-Area Südkreuz

Ich habe den Bahnhof Südkreuz mittlerweile in mein Herz geschlossen. Er ist zwar nicht hübsch, bietet dafür aber Infrastruktur und Einzelhandel. Leider muss der Bahnhof für ein 1984-Experiment des Überwachungsstaats herhalten. Dort sollen ab August alle Menschen per automatisierter Gesichtserkennung überwacht und verfolgt werden. Angeblich gibt es „Ausweichmöglichkeiten“ aber die Bundespolizei hält sich bedeckt: Apropos Bundespolizei: diese sucht derzeit mit Amazon-Gutscheinen nach Freiwilligen. Na viel Glück damit…  

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Torres del Paine, Chile

Lange nichts mehr passiert hier und viel aufzuholen. Anzufangen mit dem Klassiker des Trekking in Patagonien, dem W-Trek im Nationalpark Torres del Paine, Chile. Im März sind wir vier Tage Tage zwischen Felsen, Gletschern und Seen gelaufen: Tag 1:   6:45h   –   1100m ↑   –   800m ↓   –   15.0km Ankunft mit dem Bus am Nationalpark – Aufstieg zum Mirador Torres del Paine – Übernachtung im Zelt im Refugio Chileno Tag 2:   6:15h   –   480m ↑   –   790m ↓   –   13.0km Wanderung entlang des Lago Nordenskjöld zum Refugio Los Cuernos – Übernachtung in der Hütte Tag 3:   9:15h  

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Wilder Kaiser

Die (vorerst) letzte große Wandertour für dieses Jahr hat uns wieder in die Alpen verschlagen. Die viertägige Tour, eine leichte Abwandlung der Tour aus dem Hüttentrek-Buch, war für unsere Verhältnisse anspruchsvoll (viele Klettersteig-Stellen, bis zu Schwierigkeitsgrad B), aber durchaus machbar. Tag 1: Ankunft Kufstein (Nachtzug) – Aufstieg zur Vorderkaiserfeldenhütte – entlang der Hänge des Zahmen Kaisers zum Stripsenjochhaus Tag 2: Aufstieg über den Eggersteig  zum Ellmauer Tor – Abstecher zum Gipfel der Hinteren Goinger Halt – Abstieg übers Kübelkar und den Jubiläumssteig zur Gruttenhütte Tag 3: Aufstieg bis zum Kopftörl (zum Ende hin mit Kletterei) – Abstieg übers steile Geröllfeld „Hoher Winkel“ – Abstecher für einen Kaiserschmarrn zum Stripsenjochhaus – Abstieg zum

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