Paint it black

Heute Nacht hat Kreuzberg ein Kulturgut verloren. Berlin wohl meistfotografierte Streetart (das Gemälde von Blu auf den Brandmauern der Cuvrybrache)  wurde schwarz übermalt (via @leitmedium): Laut Metronaut und Nerdcore kam der Auftrag vom Künstler selbst, der damit verhindern wollte, dass an dieser Stelle Luxuslofts entstehen, die mit dem Blick auf die Gemälde werben. Der Stinkefinger bei den Malerarbeiten spricht dafür. Trotzdem schade drum…

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Street Art Bogotá in Berlin – Stinkfish

Um die Serie Street Art Bogotá abzuschließen (Teil 1, 2, 3, 4 und 5), habe ich hier noch ein Goodie des virtuosen kolumbianischen Straßenkünstler Stinkfish in Berlin. Der Hof der Rosenthaler Straße 39 bildet quasi eine Open-Air-Galerie, bei der man trotz der überfüllt-touristischen Lage von Zeit zu Zeit mal vorbeischauen kann, da die Wände sich stetig verändern. Stinkfish hat während seines Berlin-Aufenthalts auch noch mehr Spuren hinterlassen, wie man hier, hier oder hier sehen kann. Zwei Paste-Ups unter El Bochos Little Lucy Das zusammen mit Alaniz kreierte Mural (leider schon teilweise überklebt) Kleine Kachel im Hofeingang.

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Street Art Bogotá Vol.5 – Otras artistas

Nachdem ich hier den einen oder anderen Künstler aus Bogotá vorgestellt habe, sind hier noch ein paar Fundstücke, denen ich hier und da begegnet bin. Zum Beispiel dem Haufen Smilies gegenüber dem Plaza de toros de Santamaría. Tauziehenden Indígenas von Ceroker und Ledania (hier live in Aktion)  Nettes Paste-Up (l.) und bananenfischendes Mädchen (r.) Mittig: Stinkfish, nebst Kindersoldaten und Krake Eher in die politische Richtung: Solidaritätsbekundungen mit Palästina (vielleicht auch mit FARC-Bezug)  Anders, aber auch schön: Graffiti-Character und eine Sache, die man öfter in Bogotá sieht: gesprühte Filmplakate.

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Street Art Bogotá Vol.4 – El Pez, lik mi, Crisp

Neben den hier schon erwähneten Rodez, Nomada und Malegría wurde dieses Mural von El Pez gestaltet. Dieser “Fisch” stammt aus Barcelona und bezeichnet sich selbst als Gründer des Happy Styles. Unschwer zu erkennen, präsentieren alle seine Charaktere hemmungslos ihre Zähne. Dieses Grinsen wird selbst bei ernsten Themen beibehalten: zusammen mit Nomada, Dwel und Arl wird hier der Protest gegen die Temporada Taurina, dem jährlichen Stierkampf-Festival, artikuliert. Die Zähne zeigt auch das schon an dieser Stelle vorgestellte Boot La Preciosa, dass ich in Taganga fotografiert hatte. Das Video zeigt die Karibikküste und den Entstehungsprozess und lässt die Künstler (inkl. El Pez) zu Wort kommen.  Diese Paste-Ups stammen von lik mi, einer

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Street Art Bogotá Vol.3 – Rodez, Nomada, Malegría

Wenn der Vater mit dem Sohne: Rodez betreibt in Bogotá ein kleines Familienunternehmen der nicht ganz traditionellen Art. Zusammen mit seinen Söhnen Nomada und Malegría wird die eine oder andere Mauer in Bogotá bunt angemalert. Auffällig ist vor allem die ungewöhnlich hohe Anzahl von Augen. Rodez Nomada, Liniya, Rodez Malegría  Rodez Nomada

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Street Art Bogotá Vol.2 – Toxicomano, DJLU & Lesivo

„Los Feos Somos Más“ – Wir Hässlichen sind die Mehrheit. Toxicomano und seine Kumpels DJ LU und Lesivo stellen auf jeden Fall die Mehrheit der Murals in Bogotás Innenstadt (von hässlich kann man allerdings nicht sprechen). Der kreative Output der Drei ist fast an jeder Ecke zu bewundern.  Guache, DJLU, Toxicomano, Lesivo Eines der besten Murals Bogotás befindet sich Calle 20 Carrera 4. Der Entstehungsprozess wurde in einem wunderbaren Video festgehalten, das nebenbei die Stadt Bogotá auf eine schöne Weise portraitiert: Hier sind noch ein paar weitere Werke der Artistas Callejeros:

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